Wissenswertes

Was Sie unbedingt noch wissen sollten:

Aufnahmebedingungen
Unser Kindergarten steht allen Kindern mit Hauptwohnsitz Bad Endorf zur Verfügung. Ab den 3. Lebensjahr können die Kinder aufgenommen werden. Die Aufnahme erfolgt nach der Maßgabe der vorhandenen freien Plätze. Steht nicht genügend freie Kapazität zur Verfügung, erfolgt die Auswahl nach Dringlichkeit, Alter, Geschwisterkinder, Familienbedingungen (alleinerziehend, berufstätig, …). Über die Aufnahme entscheidet die Kindergartenleitung und der Träger.

Kündigung
Die Kündigung des Kindergartenplatzes muss schriftlich erfolgen und ist im beiderseitigen Einvernehmen unter bestimmten Voraussetzungen (siehe Aufnahmevertrag) generell mit einer Frist von zwei Monaten möglich.

Aufsichtspflicht
Der Träger übernimmt für die Dauer des Aufenthaltes im Kindergarten und bei Veranstaltungen des Kindergartens die Aufsichtspflicht. Diese beginnt, wenn das Kind von den Personensorgeberechtigten dem Personal übergeben worden ist und endet, wenn das Kind den Kindergarten verlässt. Auf dem Weg zum und vom Kindergarten obliegt die Aufsichtspflicht dem Personensorgeberechtigten. Die Abholung der Kinder durch andere Personen ist dem Kindergarten schriftlich mitzuteilen. Bei gemeinsamen Festen und Veranstaltungen übernehmen die Eltern die Aufsichtspflicht für ihre Kinder selbst. Auf dem direkten Weg zum Kindergarten und nach Hause sowie während des Aufenthaltes in unserer Einrichtung ist Ihr Kind unfallversichert.

Eingewöhnung neuer Kinder
Um den neuen Kindern die Startphase zu erleichtern, bieten wir den Kindern und Eltern „Schnuppertage“ im Juni / Juli an. Somit besteht die Gelegenheit, die neuen Bezugspersonen näher kennenzulernen und sich mit den ersten Kindergartenalltäglichkeiten vertraut zu machen. Dadurch wird der Beginn im September erleichtert.

Gesetzliche Vorgaben

Wir arbeiten in unserem Kindergarten nach den gesetzlichen Grundlagen und Richtlinien des bayerischen Kinderbildung- und Erziehungsgesetzes (BayKiBiG). Basis für unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern sind die Inhalte des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes (BEP).

Diese sind:

  • Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit (§ 1 Abs. 1 Satz! Av BayKiBiG).
  • Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern.
  • Kinder haben Rechte.
  • Bildung im Kindesalter gestaltet sich als sozialer Prozess, an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen.
  • Kinder erwerben Kompetenzen, Werthaltungen und Wissen an vielen Bildungsorten.

Für uns bedeutet die Beachtung dieser Grundsätze für die Umsetzung in die Praxis konkret:

  • Die Grundfähigkeiten (Basiskompetenzen) der Kinder zu fördern und ihnen durch ein vielschichtiges Lern- und Bildungsangebot und unsere Unterstützung individuelle Entwicklungsprozesse zu ermöglichen.
  • Den Kindern viele Freiräume und Möglichkeiten zu bieten, ihre Ideen und Anregungen einzubringen, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, das Alltagsgeschehen (gezielte Beschäftigungen, Projekte, Feste) aktiv mitzugestalten usw. und dabei ein Minimum an Lenkung auszuüben („Hilf mir, es selbst zu tun“).
  • Jedes Kind in seiner persönlichen Situation, mit seinem eigenen Wesen und Charakter (persönliche Stärken und Schwächen) ernst zu nehmen, wertzuschätzen und zu akzeptieren.
  • Die Kinder und die Erwachsenen sind im Lern – und Bildungsprozess zugleich Lernende und Lehrende.
    Kinder dürfen in weitgehend stressfreier Situation und angstfreier Atmosphäre Erfahrungen sammeln, ausprobieren und experimentieren, Dinge betrachten und erfassen und sich in einem für sie angemessenen Tempo entwickeln.
  • Kinder dürfen Fehler machen und können daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
  • Die Kinder werden altersgemäß behandelt und dabei nicht über- bzw. unterfordert.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Wie sind sehr darauf bedacht, der Öffentlichkeit einen Einblick in unsere Arbeit und unser Kindergartengeschehen zu ermöglichen und nach außen transparent zu sein.

Dies geschieht u. a. durch:

  • Regelmäßige Artikel über Geschehnisse in unserer Einrichtung in Regionalzeitungen.
  • Besichtigungen mit den Kindern in verschiedenen einheimischen Betrieben (z.B. Feuerwehr, Bäckerei, Gärtnerei,  Schreinerei etc.).
  • Kontakt zu örtlichen Vereinen.
  • Plakate über diverse Veranstaltungen und Aktivitäten.
  • Projektarbeit unter Einbezug öffentlicher Institutionen (Zahnärzte …).
  • Veröffentlichung unser pädagogischen Konzeption.

Durch die Präsenz des Kindergartens im öffentlichen Leben wird ermöglicht, dass wir den individuellen Charakter unserer Einrichtung darstellen, die Notwendigkeit und Wichtigkeit unseres Bildungs– und Erziehungsauftrages verdeutlichen, Einblick in unsere professionelle Arbeit geben, ein Interesse an Kindern und deren Bedürfnissen wecken und somit auf Unterstützung und Hilfe von außen hoffen und bauen können.