Geschäftsführung

Im November 2018 nahm ich gerne das Angebot des Vorstands an, mich als Geschäftsführerin des Katharinenheim Endorf e. V. einer neuen Herausforderung zu stellen.

Nach meiner Ausbildung zur Sozialarbeiterin begann ich 1998 mein Berufsleben im Katharinenheim. Hier baute ich den damals neu gegründeten Fachdienst auf.

Einige Jahre später studierte ich Journalismus und arbeitete dann als Regisseurin und Redakteurin für Dokumentarfilme und Reiseberichte in einer Münchener Firma, in der ich auch heute noch in Teilzeit beschäftigt bin. Im Ehrenamt war ich Kreis- und Gemeinderätin. 2004 wurde ich vom damaligen Ministerpräsidenten in das Amt der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung berufen. Gemeinsam mit einem professionellen Team arbeitete ich im Sozialministerium täglich daran, die Situation benachteiligter Menschen -insbesondere die von behinderten Menschen und Senioren- im Freistaat Bayern zu verbessern, indem ich die Ministerien und den Landtag beriet, Stellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren abgab und den Menschen zur Seite stand, die sich mit ihren Problemen an mich wandten.

Und da schließt sich der Kreis zu meiner heutigen Tätigkeit als Geschäftsführerin im Katharinenheim Endorf e. V.

Unsere Kindertagesstätten

Entscheidende Voraussetzung dafür, dass Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft integriert werden, ist die Akzeptanz derer, die nicht von Behinderung betroffen sind. Das gilt für junge Menschen genauso wie auch für Senioren. Die Integration behinderter Menschen muss zu einem möglichst frühen Zeitpunkt beginnen – also schon im Kindergarten, und genau dafür sind unsere Kindertagesstätten bestens ausgerüstet.

Das Leben in den eigenen vier Wänden – auch für alt gewordene Bürger

Mit der Zunahme älter werdender Menschen in unserer Gesellschaft ist dringend auch ein Ausbau der bestehenden ambulanten Angebote sicherzustellen. In den eigenen vier Wänden lebende, ältere Menschen sollen die Möglichkeit haben, tagesstrukturierende Angebote in Anspruch zu nehmen. Um älter werdenden Menschen das Wohnen zu Hause zu ermöglichen, muss ihnen barrierefreier Wohnraum zu für sie bezahlbaren Mieten bereitgestellt werden. Es ist erforderlich, dass der Wohnbestand an die geänderten Wohnbedürfnisse angepasst wird. Die Modernisierung bestehenden Wohnraums muss staatlich unterstützt und der Neubau altengerechter Wohnungen verstärkt gefördert werden. Als Geschäftsführerin des Katharinenheim Endorf e.V. habe ich die Möglichkeit mitzuwirken. In Zukunft sind Bauvorhaben geplant, die selbstverständlich nach der DIN zur Barrierefreiheit geplant werden. In unserem Verein möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Kollegen in den ambulanten Bereichen in die Lage versetzt werden, ihre Angebote weiter auszubauen, um zum Beispiel auch über barrierefreie Baumaßnahmen informieren zu können. Niedrigschwellige Angebote vorzuhalten ist zeitgemäß – deshalb unterstütze ich die Idee des Quartiersmanagements und hoffe, dass wir bald schon gemeinsam mit der politischen Gemeinde ein solches Vorhaben verwirklichen können.

 

Leben im Seniorenheim – ein Leben, das sich an den individuellen Bedürfnissen ausrichtet, …

… es bietet Sicherheit und Geborgenheit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger ist mein gemeinsames Ziel mit den vielen Kollegen, die bei der Umsetzung tatkräftig unterstützen. Die Senioren, die sich entschließen ins Haus Katharina oder ins Haus St. Anna zu ziehen, sollen soweit wie nur irgend möglich nicht auf ihren gewohnten Alltag verzichten. Freude selbst in hohem Alter, einen lebenswerten Alltag sicherzustellen – das ist unser aller Bestreben.

Ich freue mich, dass mich der Vorstand des Katharinenheim Endorf e.V. in die Pflicht genommen hat, und ich unterstützend und begleitend einen Beitrag für unseren, inzwischen 100jährigen Verein leisten kann.

Ihre
Anita Read

Anita Read

Anita Read
Geschäftsführerin
Telefon: 08053 / 406 – 463
E-Mail: a.read@katharinenheim.de